Erkenne deine größten Zeitfresser!

Zeitfresser

KerstinB:

Mehr Freizeit durch besseres Zeitmanagement

In Was tun, wenn man ständig das Gefühl hat, zu wenig Zeit zu haben? habe ich das Problem geschildert, das wir in der heutigen schnelllebigen Zeit nahezu alle haben: zu wenig Zeit! Manchmal hilft selbst die beste To-do-Liste nicht aus diesem Schlamassel. Solche Listen sind i.d.R. zwar super und aus meiner Sicht wirklich wichtig, aber mit Listen allein, ist es oft nicht getan. Was ist, wenn die Liste immer länger wird und man einfach keine Zeit findet, die Punkte darauf abzuarbeiten? Dann führen die Listen letztendlich nur dazu, dass man verzweifelt. Aber selbstverständlich gibt es Möglichkeiten, unsere verfügbare Zeit besser zu nutzen und eine davon möchte ich dir heute näherbringen.

Was sind deine persönlichen Zeitfresser?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für Zeitmangel. Deshalb müssen wir zuallererst genau diese Gründe herausfinden und zwar jeder für sich ganz persönlich. So unterschiedlich wie jeder von uns, so verschieden können auch die Gründe für Zeitmangel sein. Zudem fallen die Gründe bei jedem nicht gleich stark ins Gewicht. Damit wir ein Gefühl dafür bekommen, wo die Zeit bleibt, müssen wir unsere sogenannten Zeitfresser identifizieren. Diese Arbeit habe ich für mich bereits erledigt, mit folgendem Ergebnis:

200629_Zeitfresser_1

Kommen dir welche davon bekannt vor?

Ich habe gleich versucht, die Zeitfresser in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen, so dass meine persönlich größten Zeitfresser ganz oben stehen. Und welch Überraschung, das digitale Zeitalter hat mich voll im Griff. Ich verbringe viel zu viel Zeit in der virtuellen Welt. Zeitfresser, die ich vor 20 Jahren noch gar nicht kannte (ein paar Tipps hierzu unter Digital Detox). Als zweiter Punkt folgen selbstverständlich die unliebsamen Hausarbeiten, doch selbst die ließen sich bei mir einschränken und zwar im Zusammenhang mit Punkt 4, dem Perfektionismus. Hat man nicht den Anspruch alles “perfekt” machen zu wollen, spart man eine Menge Zeit. Ich weise hier auf das Pareto-Prinzip hin, das besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Aufwandes erreicht werden können. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. Das sollte ich mir öfter zu Herzen nehmen, alles ein bisschen entspannter sehen und ab und zu die Ansprüche etwas herunterschrauben.

Und schon wären wir bei den Lösungsvorschlägen gelandet, mit denen wir unsere Zeitfresser bekämpfen können. Ich bin sicher, für jeden meiner genannten Punkte, gibt es Abhilfe. Deshalb habe ich versucht, für jeden einzelnen Punkt zumindest einen Lösungsvorschlag zu finden. Jetzt muss ich es nur noch konsequent umsetzen.

200629_Zeitfresser_2

Es gibt natürlich weitere Tipps, an die jetzt vielleicht nicht jeder gleich denkt, wie z.B. dann einkaufen gehen, wenn der Supermarkt nicht überfüllt ist oder nicht zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs sein, sofern es sich vermeiden lässt. Du solltest auch deine persönliche Leistungskurve berücksichtigen. Ich bin beispielsweise morgens viel effektiver und motivierter, da lassen sich Aufgaben deutlich leichter und schneller erledigen. Sicherlich kann man sich auch Hilfe holen und Aufgaben delegieren, z. B. an eine Putzhilfe. Mein Geldbeutel gibt das allerdings nicht her und eigentlich möchte ich das auch gar nicht.

Einen ganz interessanten und tollen Blogartikel zum Thema “Zeitmanagement”, der Zeitmanagement mal aus einer etwas anderen Perspektive betrachtet, findet ihr übrigens unter: https://www.primal-state.de/zeitmanagement/. Es lohnt sich auf alle Fälle, da mal rein zu schauen.

Ich finde, Zeit ist so wertvoll, dass man darüber nachdenken sollte, was einem wirklich wichtig ist. Dafür sollte man sich so viel Zeit wie möglich freischaufeln. Das Leben ist viel zu kurz, um seine Zeit auf unliebsame Aufgaben zu verschwenden oder noch schlimmer, einfach nur zu vertrödeln.

Also …

  • Prioritäten setzen,
  • Arbeiten um die du nicht herumkommst, so effektiv wie möglich abarbeiten und
  • daran denken, es genügen auch mal 80 %. 😉
  • Vertrödle deine neu gewonnene Freizeit nicht in der virtuellen Welt, aber
Tu vor allem das, was dir am meisten Freude bereitet!

Was sind deine größten Zeitfresser?

 

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36 Antworten

  1. Arpi sagt:

    Sehr strukturierte Analyse und ausführliches Ausleuchten dieses Themas wie auch in den anderen Themen in diesem Blog. Die Frau hat den Bogen raus kann ich da nur sagen, alles Dargelegte hat Hand und Fuß. Was soll man da noch groß ergänzen ? Mir fällt da als Zeitfresser hauptsächlich mein täglicher Anfahrtweg zur Arbeit ein. Da kommen pro Strecke gute 40 Minuten mit dem PKW zusammen, mit ÖPNV sogar fast eine gute Stunde. Ein Umzug war keine Option. Abhilfe schaffte da die Möglichkeit einen bis zwei Tage wöchentlich Home Office nutzen zu dürfen. Allein dadurch 1,5 – 3 Stunden wöchentliche Wegzeit einzusparen macht sich bemerkbar, vom finanziellen und ökologischen Aspekt mal abgesehen. Und der mit 70 km/h dahinschleichende LKW auf der Landstraße ist dann auch kein kleines Ärgernis mehr

    • KerstinB sagt:

      So eine super Kritik, das freut mich ja wahnsinnig 🙂 und somit war es jede Minute wert, die ich in den Blog investiert habe.
      Oh ja, so ein langer Arbeitsweg kann nervig sein, das kenne ich noch vom Studium. Da habe ich für den einfachen Weg 1 Std 15 min gebraucht. Home-Office macht in der Tat einiges einfacher.
      Ich möchte mich noch für den netten Kommentar bedanken und wünsche einen guten Wochenstart.
      Viele Grüße Kerstin

  2. Arpi sagt:

    Danke für die guten Wünsche zum Wochenstart die ich für die jetzige Woche gern zurück gebe. Dazu freut es mich das mein Kommentar vielleicht neue Motivation anregt um Deinerseits beim Bloggen weiter am Ball zu bleiben wie man in der Fußballersprache sagt. Mir gefällt der positiv konstruktive Schreibstil welcher flüssig daherkommt, leicht verständlich zu lesen ist und meist immer ein paar Anregungen und Denkansätze bietet. Dazu die zuweilen dezent kritische Selbstreflexion statt Selbstbeweihräucherung kommt bei mir gut an. Wie gesagt, alles sehr angenehm in der heutigen Social Media Welt zwischen den ganzen Hasskommentaren und selbstverliebten Belanglosigkeiten irgendwelcher Z-Promis, Spielerfrauen oder sonstiger Influencer. Der neue allwöchentliche Beitrag ist ja bereits online und bündelt durchaus Argumente um eine Entscheidung zu treffen wie es in Sachen meiner persönlichen Fitness nach den Sommerferien weiter geht. Vielen Dank dafür und liebe Grüße. Arpi

    • KerstinB sagt:

      Freut mich immer wieder von dir zu lesen… vor allem war es bis jetzt ja noch nichts Negatives 😉
      Aber wenn einem etwas Spaß macht, gibt man sich auch Mühe und bei meinem Blog kann ich mich so richtig ausleben. Das geht bei meinem eigentlichen Job nicht immer ganz so gut.
      Tja und selbstkritisch war ich sowieso schon immer. Nur so kommt man voran im Leben.
      Eine schöne Woche wünsche ich dir und vielleicht bis bald.
      LG Kerstin

  3. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin, mich freut es natürlich auch von Dir zu lesen.
    Der einheimische Schwabe hier in der Ostalb und Umgebung lebt zwar gern nach dem Motto “Ned gschimpft isch globt gnua”, aber ich als Zugezogener lobe dann doch lieber wenn mir was gefällt, als das Haar in der Suppe zu suchen. Aber falls du drauf bestehst kann ich mir ja Mühe geben mal was Negatives zu finden 😉
    Mit den gewissen Beschränkungen des Auslebens der eigenen Vorstellungen im Job hast Du recht. Obwohl ich meinen Job sehr mag und wirklich jeden Tag gern zur Arbeit fahre (sofern nicht Home Office-Tag ist), kam ich mir erst heute wieder vor wie Don Quichote beim Kampf gegen Windmühlen. Da muss man dann schon aufpassen in der Diskussion die hausinterne “Gegenseite” noch so angemessen höflich zu behandeln, dass sie nicht total verärgert wird und man sich gegenseitig noch in die Augen schauen kann. Schließlich muss man mit den Kollegen/Kolleginnen noch 20 – 25 Jahre zusammen arbeiten. Aber das dürfte es wohl überall geben….
    Konntest Du eigentlich Deinen im Blog angekündigten “Urlaub dahoam” schon antreten ? Und dein heimisches Biotop Deinen Vorstellungen anpassen ? Möchtest Du evtl. ein paar Anregungen von langjährigen Hobbyhauskleingärtner ? ….Ich bin wahrscheinlich zu neugierig, denn Dein Erfahrungsbericht wird bestimmt Inhalt eines der nächsten Blogbeiträge. Schöne Restwoche und LG. Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      natürlich sollst du nicht das Haar in der Suppe suchen 🙂 , aber ich bin durchaus kritikfähig, was meines Erachtens heutzutage viele leider nicht mehr sind.
      Mir ist das übrigens auch wichtig, mit den Kollegen gut auszukommen, auch wenn ich selbstverständlich nicht mit allem einverstanden bin. Aber ein vergiftetes Arbeitsklima mag ich noch weniger, als schluckt man den Ärger doch manchmal runter und weiter geht’s.
      Mein Urlaub ist schon wieder vorbei und nach einer Arbeitswoche fühlt es sich schon so an, als wär er nie dagewesen 🙁 Der talentierteste Gärtner bin ich zudem auch nicht. Immerhin gedeihen neben meinem Unkraut die Tomaten, wenigstens ein kleiner Lichtblick. Mit dem grünen Daumen wird das bei mir nix mehr. Aber man muss ja nicht alles können 🙂
      LG Kerstin

  4. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,

    bei dem Satz „Immerhin gedeihen neben meinem Unkraut die Tomaten“ musste ich dann doch ziemlich lächeln 😉 🙂 🙂 Wenn Deine Tomaten was werden hast du mehr grünen Daumen als du von Dir selbst denkst. So einfach wachsen die nicht und die Braunfäule kann auch ziemlich fies für die Pflanzen sein. Im Übrigen hab ich was Zimmerpflanzen betrifft auch kein Händchen, da ist selbst mein Kaktus im Büro eingegangen. Wie du eben schriebst, man kann nicht alles können (Bügeln bekomm ich zu Beispiel trotz aller Bemühungen leider nicht wirklich gut hin). Vielleicht probierst Du in der nächsten Saison mal ein oder zwei Zucchini-Pflanzen aus, die wachsen ebenfalls wie Unkraut und meistens kommen ab August so viele Früchte das man sie liebend gern an Freunde und Kollegen verschenkt, weil man auch nicht jeden Tag davon essen kann und möchte.
    Das mit dem Stress nach dem Urlaub kenn ich, die nicht gelesenen Mails quillen über im Postfach und irgendwelche Vorgänge sind „so“ dringend und wichtig das sie niemand anders entscheiden konnte oder wollte. Aber das geht vorbei. Zumal jetzt in den Sommerferien viele Mitarbeiter mit Kindern im Urlaub sind und Dir das vielleicht (?) dann doch ein wenig zu Gute kommt weil insgesamt weniger los ist. Bevor dann ab spätestens Mitte September die Jahresendrallye wieder startet. Ist zumindest bei mir so. Eventuell helfen Dir ja auch schon ein paar erholsame Stunden am Wochenende bei schönstem Sommerwetter ohne mal den häuslichen Pflichten nachzugehen um noch ein paar Oberwellen Urlaubsfeeling nachschwingen zu lassen 😉
    LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      da bin ich aber erleichtert, dass du auch so deine Schwächen hast 🙂 Bügeln kann ich z.B. ziemlich gut, jahrelange Übung.
      Zucchini wäre mal eine Idee, da die aber grün sind, befürchte ich, dass ich die in meinem Urwald gar nicht mehr finde. Spaß beiseite, Zucchini anzupflanzen, habe ich mir tatsächlich schon überlegt und auch Karotten.
      Irgendwie ist dieses Jahr mit Corona alles anders. Mir kommt es so vor, als würde gar keiner richtig Urlaub machen. Alle sind ständig präsent. Sollte im Herbst noch mehr an Arbeit dazukommen, breche ich zusammen. Aber soweit wollen wir es mal nicht kommen lassen.
      Dieses Wochenende ist bei mir ebenfalls komplett durchgetaktet mit Hochzeit, Saisonauftakt… tja und dann ist schon wieder Montag!
      Sonnige Grüße Kerstin

  5. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,

    das Wochenende ist dann auch wieder Geschichte und ich hoffe Du konntest dann doch etwas positive Energie für die Arbeitswoche tanken. Eine Hochzeit von Freunden/Bekannten ist doch in den meisten Fällen ein ganz schönes Erlebnis. Ich bin in 2 Wochen auch bei einer Hochzeit geladen, wenn ich die Bestimmungen da im Vorfeld lese (1,5 m Abstandspflicht zwischen den Gästen, Mundschutzpflicht im Festsaal, keine Umarmungen oder Händeschütteln, kein Tanzen erlaubt außer Brauttanz, Einschränkungen beim Buffet usw.) dann wird das zumindest eine etwas andere Veranstaltung als sonst…. Aber Saisonauftakt und endlich mal wieder ins Fußballstadion oder wie bei Dir wahrscheinlich eher auf den Fußballplatz gehen zu dürfen ist doch auch was sehr Positives, dies vermisse ich seit Anfang März doch sehr. Geht Euer Wettbewerbsbetrieb schon wieder los ? Sind begrenzt Zuschauer gestattet ?
    Nachdem was ich in Deinem Blog bisher las schätze Dich so ein, dass Du Mittel und Wege finden wirst Dein Arbeitspensum so zu bewältigen, das Du Deine körperlichen Grenzen im Herbst nicht ständig in den roten Bereich schieben musst. Auch wenn es dann eben mal ein “Ich werde das bis dann und dann erledigen” geben muss statt einem “JA, kein Problem”. Du schreibst doch selbst gute Tipps wie man da noch gegen steuert. Und durch die jetzt beginnende Ferienzeit wird auch der ein oder andere Kollege oder Geschäftspartner mit schulpflichtigen Kindern seinen Urlaub antreten und der Termindruck dürfte damit evtl. erst mal nicht steigen.
    Mit der Entscheidung Deinen Blog in den Sommermodus zu setzen hast Du Dir doch auch richtigerweise Veröffentlichungsdruck genommen und das dürfte Dir gut tun neue kreative Ideen zu entwickeln und den Blog fortzuführen wenn die Zeit reif dafür ist. Und wenn es eben drei Tage länger dauert als geplant dann ist es auch gut. Wenn Du weiter an der Zielrichtung festhältst, nach der Du Deinen Blog überhaupt ins Leben gerufen hast, sprich das Deine LIWOBA stimmt, dann bist Du doch auf dem richtigem Weg. Hab einen guten Wochenstart. LG Arpi

    PS: Der leicht sarkastische Unterton im ersten Satz Deines letzten Kommentars gefällt mir 🙂 🙂 . Es gibt übrigens auch Zucchinis in Signalgelb speziell für den Anbau im Urwald 😉

    PPS: Ich empfinde die kleine Konversation hier sehr angenehm. Sofern Du allerdings analog zum Blog den Nachrichtenaustausch ebenfalls gen Null fahren möchtest schreib einfach kurz. Würde ich zwar sehr bedauern 🙁 aber selbstverständlich respektieren und Dich letztendlich keinesfalls nerven wollen. Wenn ich Dir weiterhin schreiben darf wäre natürlich schöner 🙂

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      es war die standesamtliche Hochzeit meiner Schwester, die große Feier kommt erst im nächsten Jahr, in dem wir hoffentlich keine Corona-Einschränkungen mehr haben.
      Seit gut einer Woche sind wir nun auch wieder im regelmäßigen Trainingsbetrieb. Freundschaftsspiele sind bereits wieder erlaubt, selbst mit Zuschauern, die allerdings ihre Kontaktdaten hinterlegen müssen. Aber so viele kommen bei uns ja eh nicht. Fußball hat mir wirklich sehr gefehlt, aber unabhängig von Corona hatte ich ohnehin bis Sommer Verletzungspause.
      Natürlich finde ich einen vernünftigen Weg, den Blog weiterzuführen. An Ideen mangelt es sowieso nie, meistens habe ich zu viele und diese gilt es jetzt zu sortieren 🙂 Und so nette Kommentare wie von dir, beantworte ich liebend gern selbst während meiner Blog-Veröffentlichungspause. Ok, diese Woche habe ich mir mit der Antwort ein bisschen Zeit gelassen, weil es doch etwas turbulent zuging.
      Übrigens, bis im nächsten Jahr Zucchinis ausgesät werden können, habe ich meinen Urwald selbstverständlich wieder beseitigt 😉
      LG und schönes Wochenende

  6. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    es scheint mir das Du nach Deinem Urlaub und der ersten Phase Arbeitsalltag jetzt wieder optimistischer, mit vollem Elan, und Kreativität an die Sachen gehst und zufriedener mitten im “normalen alltäglichen Wahnsinn” angelangt bist. Zumindest liest sich Dein letzter Beitrag sehr viel positiver. Und das Du sogar noch ein wenig Zeit findest Kommentare zu beantworten ist natürlich noch besser 🙂 . Vielen Dank schon mal dafür :), das es manchmal etwas dauert kein Thema, ich war jetzt auch die letzten Tage durch eine “Deutschlandreise” auch kaum mal Zeit online.
    Das Du das Fußball spielen nach Verletzungspause und Corona-Lockdown genießt kann ich sofort nachvollziehen. Ich kann mir vorstellen bei anhaltend beschlossenen Geisterspielen im Profibereich könnte es bei den Amateuren und auch im Frauenbereich bei schönem Wetter vielleicht ein paar Zuschauer mehr geben als sonst üblich, da viele neben dem Fußball gucken auch den Austausch mit Gleichgesinnten schätzen und irgendwo das “Methadon”-Programm zum Stadionbesuch in den ersten Ligen gern annehmen. Immer nur vor der Glotze Geisterspiele anschauen ist auch nicht so ganz das Wahre. Verrätst Du mir bei welchem Verein und Spielklasse Du auf Torejagd gehst ? Und welche Position Du auf dem Spielfeld bekleidest ? Ich tippe mal zentrales Mittelfeld oder offensive Außenbahn. Wünsche Dir auf jeden Fall eine verletzungsfreie Zeit und das ihr Eure gesteckten Ziele mit Freude am Kicken erreichen könnt. Hab noch eine schöne Arbeitswoche und lass den Bienen noch ein wenig Spaß im heimischen Tropenwald 😉
    Liebe Grüße Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      ich weiß nicht, ob das wirklich am Urlaub lag, denn im Nachhinein finde ich, der Urlaub war verschwendete Zeit. Weiß fast schon gar nicht mehr, was ich die 2 Wochen gemacht habe, also kann es nicht so aufregend gewesen sein 🙂
      Beim Fußball können wir uns über die Zuschauerzahl tatsächlich nicht beschweren. Momentan ist der Sportplatz ja fast die einzige Möglichkeit auch mal in größeren Gruppen zusammen zu sitzen… natürlich unter strenger Einhaltung der Corona-Regeln.
      Ich bin mittlerweile wieder beim FSV Büchenau gelandet, bei dem ich vor gut 20 Jahren schon mal gespielt habe. Jetzt trainiere ich die 2. Mannschaft und musst schauen, ob ich mit dem Fuß nochmal fit genug für ein paar Einsätze werde. Tja, welche Position spiele ich eigentlich? Ich habe wirklich schon alles gespielt, kurzzeitig sogar im Tor. Die meiste Spielzeit und auch die erfolgreichste hatte ich als 6er oder auf der rechten Außenbahn. Du lagst du ja gar nicht so schlecht mit dem Tipp 🙂
      So jetzt mal abwarten, was die neue Woche bringt und ob mein Herzensverein tatsächlich das Triple gewinnt. Ich könnte mir momentan nichts schöneres vorstellen.
      Liebe Grüße Kerstin

  7. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,

    ERSTMAL Herzlichen Glückwunsch zum 8:2 …… würde sagen das Ganze ist so in einer Ebene zu sehen wie das 7:1 seinerzeit 2014…..einfach unglaublich in dieser Höhe und ein tolles Erlebnis auf Sky …. Da könnte tatsächlich am Ende was drin sein für Deinen Lieblingsverein und dem Verein welchem in der 1.Bundesliga meine Sympathien gehören (Fan bin ich von einem Drittligaclub), wobei ich die möglichen drei Gegner von deren Struktur her schwerer bezwingbar als Barca einschätze.
    Es freut mich das ich mit der Einschätzung zu Deiner Haupt-Spielposition richtig lag, scheine doch ein klein wenig Fußballverstand zu haben 🙂 (wenn er mir anderswo sicher fehlt 😉 ). Ohne dich zu kennen und spielen gesehen zu haben schien mir dies von Körperbau (anhand der Workout-Videos hier in Deinem Blog) und Persönlichkeit zu passen. Wieselflink, Spielintelligent, konditionsstark und nie aufgebend denke ich mal. So vom Typ Philip Lahm. Kannst Du mit Deiner Fußverletzung schon wieder Spielminuten sammeln oder wird es dann doch der fließende Übergang zur Trainerkarriere ? Ich ziehe die Frage mal zurück, denn das dürfe Dich selbst grad umtreiben….
    Freut mich das ihr grad über vermehrt Resonanz von Besuchern verfügt, ich geb Dir da recht das die Leute einfach nach diesen Möglichkeiten sich zu treffen lechzen. Ich war gestern dann bei der vormals erwähnten Hochzeitsfeier, trotz aller Skepsis vorher war es mit den knapp 40 Gästen eine angenehme Feier und es war eben schön sich mal wieder in größerem Kreis treffen zu können, zusammen zu feiern und zu tanzen. Wobei schon etliche Wermutstropfen über der Feier lagen. Aber es war insgesamt vielleicht auch ein Mutmacher für die derzeitige Situation.
    Das Du Deine 2 Wochen Urlaub leider als verschwendete Zeit betrachtest tut mir leid, kommt vielleicht aus dem Kontext das ein Urlaub nach Indischem Ozean zu Hause dann doch irgendwie immer unspektakulärer ist und Dir vielleicht auch ein verwirklichtes Ziel gefehlt hat das dauerhaft im Kopf gespeichert bleibt. Aber hast Du Dir nicht diverse Software-Kenntnisse für Deinen Blog angeeignet? Das ist doch dann auch was. Wenn Du dann an die Umsetzung gehst wirst Du merken das der Urlaub Dir doch etwas gebracht hat …….und ansonsten solltest Du noch ein paar Urlaubstage 2020 zur Verfügung haben….falls nicht ich geb Dir gern ne Woche Urlaub ab 😉 da meine geplante Reise im November wohl eher nicht stattfinden kann….was mach ich dann im Novembergrau in Deutschland ???
    Liebe Grüße
    Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      diese Woche war ich sehr beschäftigt. Ich merke leider jetzt schon, dass das Traineramt so viel Zeit und Ressourcen frisst, dass ich kaum Zeit für meinen Blog finde 🙁 Das macht mich einerseits echt traurig, andererseits ist das Trainer-Sein auch toll. Man kann eben nicht alles haben.
      Was meine Superbayern betrifft, ich hoffe und bete, dass sie der überragenden Saison heute die Krone aufsetzen. Das haben sie sich einfach verdient, aber dafür muss heute nochmal eine Leistungssteigerung gegenüber dem Halbfinale her.
      Nun zu meiner Person… tja, wie bin ich eigentlich so auf dem Fußballplatz? Flink bzw. schnell, war ich mal, schließlich habe ich zuvor jahrelang Leichtathletik gemacht. Aufgegeben habe ich tatsächlich nie, da ist mein Ehrgeiz viel zu groß. Die Spielübersicht und das taktische Verständnis kam erst im Laufe der Jahre mit der Erfahrung. Vielleicht ist das die einzige Stärke, die mir geblieben ist 🙂
      Zumindest fühlt sich mein Sprunggelenk jetzt schon viel stabiler an, aber ich darf nichts übereilen. OK, Geduld ist nicht gerade meine Stärke.
      Menschenansammlungen stehe ich in Anbetracht der gestiegenen Corona-Infektionszahlen mittlerweile schon wieder skeptisch gegenüber. Wir müssen aufpassen, die 2. Welle kommt. Leidiges Thema, aber leider derzeit nicht aus der Welt zu schaffen.

      Stimmt, ich habe mich während meines Sommerurlaubs zumindest weitergebildet. Eigentlich sollte ja Urlaub für Erholung und Entspannung stehen, aber dazu scheine ich einfach nicht in der Lage zu sein. Nach 10 min Nichtstun treibt mich schon wieder das schlechte Gewissen an. Aber im November wollte ich hier in Deutschland keinen Urlaub machen, da bist du nicht zu beneiden. Das ist aus meiner Sicht so ziemlich der tristeste Monat im ganzen Jahr 🙁

      Jetzt muss ich aber gleich los. Der Fußballplatz ruft. Schönen Sonntag noch und liebe Grüße

  8. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    nur kurz da ich grad dienstlich in der Hauptstadt weile und leider wenig Zeit habe auf den letzten Kommentar zu schreiben HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und mögest Du damit die Woche beschwingt angehen, die anstehenden Aufgaben mit spielerischer Leichtigkeit erledigen und das Leuchten in den Augen und das Lächeln im Gesicht noch lange anhalten. Liebe Grüße Arpi

    • KerstinB sagt:

      Vielen Dank für die Glückwünsche. Es hat noch eine Weile gedauert, bis ich so richtig realisiert habe, was meine Bayern da eigentlich geleistet haben. 🙂 Natürlich hat das meine Laune diese Woche merklich angehoben.
      LG

  9. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    nach den Superbayern noch was zu Deinem letzten Posting. Das Du derzeit kaum eine freie Minute findest wundert mich nicht, Job, Training, Haushalt und Co. benötigen gut Zeit. Daher versuche Dir kein schlechtes Gewissen zu machen wenn Du einfach mal entspannen willst.
    Die meisten von uns haben wahrscheinlich irgendwo Dinge welche uns antreiben und uns ein schlechtes Gewissen bereiten wenn die Dinge nicht ganz so perfekt laufen wie wir es gern hätten, wenn Dinge “unerledigt” auf unserer Agenda stehen oder wir einfach nicht abschalten können von dem was unseren Alltag bestimmt. Eigentlich gibst Du Dir doch selbst in Liwoba die Antworten was du machen solltest um mal im Urlaub auch ohne Gewissensbisse mal chillen zu können. Ich denke nur das Du wahrscheinlich nicht der Typ bist für Müßiggang und die Hände mal in den Schoß zu legen, was aber so auch völlig in Ordmung ist. Nichtstun ist auch nicht so wirklich meins, auch wenn jetzt beispielsweise Fifa spielen, Fußball angucken oder in Wikipedia und Co.lesen jetzt auch nicht unbedingt produktiv ist, aber es ist dann doch Entspannung (okay, Fußball ist jetzt eher Nerven lassen statt entspannen 😉 ). Ich könnte mir vorstellen, wenn Du eine mögliche künftige heimische Urlaubsplanung nur in wenigen Dingen anpasst bist Du auch zufriedener. Dir Dinge vornehmen die Dir Spaß machen, einen Erholungsfaktor schaffen und kein schlechtes Gewissen. Kombiniert mit vorher festgelegten Dingen die Du als nützlich ansiehst. Ich nehme mir im Urlaub daheim 1. gern ein kleines/größeres Renovierungsprojekt vor, 2. versuche Freunde zu treffen, 3. den Haushalt einigermaßen sauber zu halten und der Rest ist Zeit für Unproduktives. Wenn das Ganze Konstrukt dann zu 80 bis 95 Prozent passt bin ich ganz zufrieden. Wenn Du ähnlich beigehst und dann noch ausreichend Schlaf bekommst sollte der Erholungswert wahrscheinlich auch ganz gut passen. Wobei Du Dir prinzipiell (!) kein schlechtes Gewissen machen müsstest. Ich kenne Dich (leider) nicht persönlich, nur nachdem was Du im Blog schreibst hast Du ein Physikstudium abgeschlossen, beruflich Karriere gemacht, allein einen Hausbau erfolgreich begleitet, eine sport- und Ehrenamtstätigkeit und dazu noch einen qualitativ hochwertigen Blog. Das sind doch alles Dinge die jeder für sich schon beachtlich sind und in Gänze umso mehr. Klar muss man sich beruflich stets neu beweisen, die Fußballergebnisse sollten passen und der Blog vielleicht auch eines Tages weiter gehen. Aber nimm Dir auch Zeit das es Dir gut geht und setz entsprechend die Prioritäten auch wenn dann das eine oder andere erstmal zurück gestellt wird.Und bekomm erstmal Dein Sprunggelenk gesund. Der Rest wird sich ergeben wenn es an der Zeit und den Randbedingungen ist. Wer wenn nicht Du sollte das alles hinkriegen 😉 Liebe Grüße Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      über diese Nachricht habe ich mich besonders gefreut. Du hast es tatsächlich geschafft, mich so richtig aufzubauen. Denn du hast recht, ich habe tatsächlich schon einiges geleistet in meinem Leben. Das vergesse ich leider viel zu oft und sehe nur das, was andere geschafft haben und ich noch nicht. Ich weiß, falsche Herangehensweise. 🙂 Ich muss da einen Mittelweg finden, denn wenn man zu schnell zufrieden ist, kommt man nicht vorwärts. Das möchte ich schließlich auch nicht. Wie du schon erkannt hast, Nichtstun langweilt mich meistens. Dafür bin ich viel zu umtriebig.
      Aus meinem letzten Urlaub habe ich sicherlich gelernt, das werde ich das nächste Mal anders angehen. Leider war das Wetter gerade in der ersten Woche nichts besonders prickelnd und hat mir so ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
      Zum Glück habe ich mir Computerspiele irgendwann abgewöhnt, dass frisst Unmengen an Zeit. Aber jeder entspannt auf eine andere Art und Weise und hat seine eigenen Lieblingsbeschäftigungen.
      Ansonsten gibt es diese Woche nicht viel Neues zu berichten. Wie du siehst, habe ich mal wieder Zeit für einen neuen Blogartikel gefunden. Es geht also weiter!
      LG und einen guten Wochenstart
      Kerstin

  10. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    es freut mich ungemein das ich einem lieben Menschen, der sonst selbstlos anderen Tipps für ein angenehmeres Leben gibt, auch mal eine Freude bereiten konnte 🙂 :). Und mindestens genauso groß ist die Freude über die lieben Dankesworte, denn das ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich da viele nur pflichtschuldig oder aus Höflichkeit (immerhin) sich mal bedanken, da liest sich das von Dir Geschriebene doch mit einer ganz anderen Wärme.
    Dann natürlich auch schön das Du trotz Dauertelko wieder kreativ im Blog bist und Dein gefühlt leichtes Tief überwunden hast.
    Natürlich regte Dein Kommentar auch wieder zum Nachdenken an. Du hast schon einen Punkt getroffen, das man irgendwo die Balance zwischen Zufriedenheit und Vorwärtskommen finden muss. Zufriedenheit führt zuweilen zu Selbstzufriedenheit, die Dinge laufen ja scheinbar schon und dann kommt irgendwann leider mal das böse Erwachen 🙁 . Auf der anderen Seite ist latente Unzufriedenheit ja auch nix und man möchte ja auch nicht werden wie des Fischers Frau mal überspitzt ausgedrückt. Falls Du bei anderen siehst, was diese denn so erreicht haben und Du da auch gern wärst, dann frag dich halt auch, ob diese die gleichen Startbedingungen, Randbedingungen, Fähigkeiten und Gaben hatten wie Du und in der Gesamtheit auch Deine Erfolge. Es wird immer jemand geben mit mehr materiellem Besitz, höherer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Position, sportlichen und kulturellen Fähigkeiten ausgestattet ist, nicht durch Krankheiten beeinträchtigt wurde oder er/sie hatte einfach nur das Glück zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Da lässt sich mit viel Fleiß und Hingabe sicherlich einiges noch drehen, jedoch nicht Alles. Dafür hast Du allerdings ganz laut “Hier” geschrien als Gott Hirnmasse verteilt hat, während andere abseits stehend beschäftigt waren ihre Nägel zu lackieren. Aus diesem Potenzial wirst Du Dein Leben lang schöpfen können. Also Flug zu den Sternen, Physiknobelpreis und Nachfolge von Martina Voss-Tecklenburg inkl. drittem Stern auf dem Trikot sind immer noch drin 😉 Sollte das alles nicht ganz
    klappen und es am Ende neben all dem Erreichten “nur” noch zu etwas “kleineren” Erfolgen langen, wird es trotzdem ein paar Individuen in unserer Galaxis geben, die KerstinB einfach nur mögen weil sie eben genau so ist wie sie ist, ob im Erfolg oder im Scheitern. Zu diesem Kreis mögest Du natürlich dauerhaft selbst zugehören 😉 Eine schöne Restwoche und LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      jetzt habe ich mir doch tatsächlich spontan noch einen richtigen Urlaub gegönnt und zwar 4 Tage im Allgäu. Aber ich war nicht ganz untätig und habe meine Erlebnisse natürlich in einem Blogbeitrag niedergeschrieben. In den 4 Tagen habe ich mal wieder festgestellt, so ein Tapetenwechsel ist doch nochmal etwas ganz anderes. Es zählen vor allem die vielen neuen Eindrücke, die man gewinnt und die einem zumindest zeitweise alles andere vergessen lassen. Ein bisschen körperliche Anstrengung gehört bei mir allerdings auch dazu, nur so ist es ein rundum gelungener Urlaub.
      Für das jetzige Wochenende hatte ich ja schon wieder so viel geplant und am Ende habe ich nur das gemacht, was wirklich sein musste. Das war aber auch genung. 🙂 Aber es ist egal, dass es nicht mehr geworden ist, ich bin zufrieden.
      Ich setze mich auch nicht mehr zu sehr unter Druck, denn wie du sagst, ich habe ja schon einiges erreicht. Fleißig und ambitioniert bleibe ich weiterhin und der Rest ergibt sich von selbst oder eben nicht. Ich habe ja im Prinzip alles, was ich brauche, wenn nicht sogar ein bisschen mehr und kann mich als “priviligiert” schätzen. Genau das ist der entscheidende Punkt, man muss auch mal schätzen, was man hat und nicht nur nach dem streben, was man nicht hat. Schön, dass du das durch deine Kommentare mir ab und zu wieder ins Gedächtnis rufst.
      Ich wünsche dir eine gute Zeit und freue mich, wieder von dir zu hören.
      LG Kerstin

  11. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    es freut mich das der Kurzurlaub Dir anscheinend sehr gut getan hat, ich denke sowas ist eher “Dein Ding” als 2 Wochen daheim rumzusitzen und auf besseres Wetter zu warten (man kann eben nicht alles mit entsprechender Kleidung abfangen 😉 ). Okay, ich schließe da jetzt vielleicht auf mich zurück, denn ich hab es auch lieber innerhalb weniger Tage viele Eindrücke zu genießen und es darf auch bei mir ruhig ein wenig körperlich belastend sein. Habe meinen letzten dienstlichen Aufenthalt in der Hauptstadt noch mit 4 Tagen Erkunden von Potsdam und Sansoucci, Paddeln im Spreewald und Radeln an der Elbe in Dresden verknüpft (neben dem Besuch von Freunden) und das alles tat mir auch sehr gut. Das ich Deinen Bericht von Oberstdorf und Co. gelesen habe ist natürlich selbstverständlich. Die Gegend ist von mir bei freier Strecke mit dem Auto nur gut 80 Minuten weit weg, daher war ich schon mehrmals dort. Falls Du bei der Klamm auf den Geschmack gekommen sein sollest besuch Sie mal Anfang März bei schönem Wetter kurz bevor sie wegen der anstehenden Schneeschmelze gesperrt ist. Da hat die Natur ein Kunstwerk aus Eis und Schnee in die Felsen gezaubert und es übertrifft die Eindrücke aus dem Sommer aus meiner bescheidenen Sicht noch einmal. Eine ähnliche Klamm (Partnachklamm) inkl. Skischanze findest du auch in Garmisch, wobei die Partnachklamm nach subjektivem Empfinden die Breitachklamm noch etwas übertrifft. Und der Blick auf die Zugspitze hat natürlich auch was. Ist aber natürlich auch eine ganze Ecke weg von deiner Heimat. Aber vielleicht trotzdem eine Anregung für einen weiteren Kurzurlaub in der nächsten Saison….
    Wenn Ich mit meinen Anmerkungen erreiche das Du ein Stück weit zufriedener durchs Leben gehst dann ist das eines der angenehmsten Komplimente in der letzten Zeit und freut mich natürlich ganz besonders. :):) Letztendlich bin ich glaub ich in ähnlicher Situation wie Du, es gibt ein paar Sachen die hätten anders und besser laufen können, nur würde ich mein Dasein auch eher auf der Sonnenseite des Lebens einordnen. Man kann zur gefühlten Halbzeit des Lebens sicherlich nicht mehr alles erreichen, aber die Startbedingungen für die 2.Hälfte sind gut und darauf lässt sich aufbauen. Das dürfte bei Dir ähnlich sein, wahrscheinlich führst du sogar 3:1 😉 Und wirst noch einige Treffer erzielen, da bin ich mir sicher so lange Dich nicht irgendwas fieses gesundheitliches Ausbremsen sollte, was man niemandem und Dir schon gar nicht wünscht. Willenskraft, Hirn und Charme für weitere Erfolge hast Du allemal

    Ich habe mal in meiner geographischen und fußballerischen Unkenntnis nach dem FSV Büchenau gegoogelt. Die Homepage sagt mir dass Ihr nächsten Montag abend unter Flutlicht Euren Ligaauftakt habt. Ich wünsch Dir viel Erfolg für den Einstand und natürlich das ihr die Punkte behaltet. Bis dahin noch eine schöne Woche und natürlich freue ich mich auch wieder von dir zu hören. LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      es ist mal wieder Sonntag und fast zur Routine geworden, dass ich dir da antworte. Aber zum einen habe ich sonntags am meisten Zeit und den Kopf frei. Außerdem mag ich Gewohnheiten 🙂
      Ja, mein Kurzurlaub war wirklich schön und ich kann immer noch die positive Nachwirkung spüren. So muss es sein. Aber dein Trip in die Hauptstadt und die neuen Bundesländer scheint auch ganz schön gewesen zu sein. Ich weiß nicht, warum es mich immer in den Süden zieht???
      Ich glaube, wenn ich näher an den Bergen wohnen würde, wäre ich viel öfter dort… obwohl, wann denn eigentlich? 😉 Ich habe Bilder von der Breitachklamm kurz vor der Schneeschmelze gesehen. Ja, wirklich beeindruckend. Nur ist es dann eben kalt und da gehe ich nicht so gerne wandern. Bin doch eine Frostbeule. In Garmisch und auf der Zugspitze war ich vor einigen Jahren zum Skifahren. Da würde ich jederzeit wieder hingehen, vielleicht auch mal im Sommer.
      Jetzt zum anderen Thema, natürlich gibt es immer Sachen, die hätten besser laufen können. Manchmal hat man es selbst in der Hand, manchmal aber eben auch nicht. Wenn man selbst etwas verbockt, sollte man zumindest daraus lernen, das mache ich i.d.R. schon. Aber insgesamt habe ich einen guten Weg eingeschlagen und mich durch die vielen Rückschläge nie komplett aus der Bahn werfen lassen.
      Waaas du kanntest den FSV Büchenau nicht??? 😉 Ja, wir haben morgen das erste Spiel gegen den schwersten Gegner. Die wurden bisher jedes Jahr Meister und mit meiner sehr jungen Truppe muss ich schauen, dass wir uns nicht komplett abschießen lassen. Und wenn schon, dann geht’s am Mittwoch mit Training weiter. Hauptsache die Mädels verlieren den Spaß nicht.
      Ich wünsche dir eine angenehme Woche und bis bald! LG Kerstin

  12. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    Euer Saisonauftakt lief dann wohl leider doch wie von Dir befürchtet ab und ich hoffe Du konntest Deine Mädels wieder etwas aufrichten und den Spaß am Kicken neu vermitteln. Vielleicht könnt ihr ja in den nächsten Spielen bereits Erfolgserlebnisse verbuchen oder die Spiele zumindest ausgeglichener gestalten.
    Deine “Sonntags-Gewohnheit” gefällt mir ziemlich gut 🙂 . Im Übrigen bin ich ne ähnliche Frostbeule wie Du und es graut mir schon jetzt vor einem langem nasskaltem Winter. Vielleicht unberechtigt, wenn man den letzten Winter hernimmt. Nur hier in Donaunähe gab es in den letzten Jahren zuweilen Dauernebel über Wochen, da wird man dann leicht depressiv in der Grundstimmung. Ich bin dann ganz gern spätestens Ende Februar im Kurzurlaub für 4-5 Tage in die Mittelmeerregion gereist, um den Vitamin-D-Haushalt wieder zu pushen und ein wenig Land, Bauten und Lebensart zu genießen. Auch ne Art Gewohnheit. In diesem Frühjahr war der Trip nach Milan schon fest gebucht, auch um u.a. Zlatan mal live bei der Arbeit zuzuschauen, doch dann kam Corona…War dann wohl auch besser nicht in den Hotspot geflogen zu sein und die Reise 2 Tage vor Hinflug zu canceln. In die neuen Länder fahr ich gern, weil da die meisten meiner Freunde wohnen und ich beruflich auch 2-3 x im Jahr in die Hauptstadt muss, insofern auch eine Gewohnheit die ich nicht missen möchte. Wobei ich mir dann auch immer vornehme, neben gewohnten SightSeeing-Besuchen wie der Schlossbaustelle möglichst noch neue Orte dort anzuschauen. Zuletzt beispielsweise Visite am Checkpoint Charlie und im Auswärtigen Amt (dort arbeitet ein befreundeter Ex-Kollege, der mir eine kleine Gebäudeführung gab). Als vormalige Konsumentin von Berlin Tag&Nacht dürftest Du wohl noch mehr Orte kennen 😉 😉 Deine Affinität zu Reisen im Süden, wenn Du Dir mal Zeit frei scheffelst, sehe ich als naheliegend an. Die Berge sind halt nur 2-3 Stunden weg, in den Norden und Osten der Republik fährst du das Doppelte sofern Du nicht den Flieger nimmst. Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich zwar beispielsweise schon in Karlsruhe, Bruchsal und Mannheim war, aber noch nie Heidelberg betreten habe 🙁 (Sandhausen als Vorort zählt nicht). Oder Straßburg, Trier und Speyer … es hat sich eben leider noch nicht ergeben…..
    Die Sommerferienzeit ist nun vorbei, die Arbeit zieht zum letzten Quartal 2020 hin spürbar an, meine Fitnessgruppe läuft wieder und die “alten” Gewohnheiten nehmen wieder mehr Zeit in Anspruch. Daher komm ich komm ich auch erst jetzt dazu meiner “neuen” Gewohnheit “meinen Senf” zu Ihrem Kommentar und Blog zu geben.
    Mit Deinem letztem Blog-Beitrag warst du wieder extrem kreativ und beleuchtest die Thematik wieder allumfassend. Das ist schon eine Menge Arbeit die Du da investierst, das Ganze so zusammen trägst mit all den Erläuterungen und Aspekten. Da ist es dann auch selbsterklärend warum nicht jedes Wochenende Wandern und Klettern in den Bergen ansteht ;). Um nur mal einige Punkt aufzugreifen aus der Masse, im Prinzip sehe ich es ähnlich, das man manche Aufgaben aufteilen muss in kleinere Cluster welche man abarbeitet. Bei bestimmten Dingen neige ich dazu sie dann doch eher im großen Wurf und als Ganzes zu erledigen, weil man sich dann nur einmal aufraffen muss und die Vor- und Nachbereitung machen fällt auch nur einmal an…Steuererklärung ausfüllen ist so eine “beliebte” wiederkehrende Sache. Auch für Renovierungen oder Sanierungen im/am Haus nehme ich mir dann doch zuweilen mal Urlaubstage, aber dann ist es auch erledigt und muss nicht an Wochenenden oder nach Feierabend (letzteres ist zeitlich mehr oder weniger unmöglich) durchgeführt werden. Vielleicht solltest Du doch überlegen einige Dinge wenn möglich zu delegieren, auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht das ist was Du Dir erhoffst, aber manchmal kommen dabei Resultate heraus die anders sind als erwartet aber trotzdem ihren Zweck erfüllen. Einen Saugroboter hab ich hier beispielsweise auch rumstehen, ich sollte ihn mehr benutzen, aber andererseits hat Boden wischen durchaus entspannende Wirkung auf mich ;).
    Ich habe nur einen Teil Deines Blogs und hauptsächlich aus diesem Jahr durchgelesen. Meinen Eingangskommentar zu diesem Blogbeitrag hier kann ich da nur noch mal wiederholen. Vielleicht solltest Du die viele Mühe beim Entstehen und Fortschreiben des Ganzen mal thematisch linear gegliedert als Manuskript nachbereiten und einem Verlag anbieten. Es ist wirklich sehr hochwertig und vor allem liest es sich sehr angenehm leicht und flüssig und irgendein Aspekt dient immer als Anregung zum Nachdenken. Und sei es nur wie im letzten Beitrag die Idee das man sich für ein erfolgreiches Erledigen einer Aufgabe auch mal belohnen sollte.
    Bevor ich nun schließe und Dir noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche wünsche, solltest Du mal grad im emotionalen Tief sein, die Dinge vielleicht nicht so laufen wie erhofft oder Du hättest nur schnell eine Meinung von Außen für das große Ganze als Anregung wäre unter 01PADATDATW (siehe mobile-Tastatur) per WhatsApp eine Möglichkeit außerhalb der “Sonntags-Gewohnheit”. Natürlich auch für Shalala und die positiveren Dinge des Lebens, aber eben nicht nur…. LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      dieses Mal hast du dir aber sehr große Mühe gegeben mit dem langen Text. Da bekomme ich ja gleich wieder ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht ganz so ausführlich antworte. 🙁 😉
      Spiel Nummer 2 ist nun auch vorbei, Saisonstart total vermasselt. Aber die Mädels sind einfach noch so jung und unerfahren. Denen muss ich wohl noch einiges beibringen. Trotzdem waren wir am Samstag nach dem Spiel einfach alle mega traurig und enttäuscht… und ich zudem komplett rat- und sprachlos. Das kommt beim Fußball wirklich selten vor.
      Ich bin übrigens auch ein Fan von Zlatan, aber es ist ruhiger um ihn geworden. Er wird wohl auch älter und reifer.
      Tja, dieses Jahr ist eben nicht wie jedes andere. Urlaub geht nur sehr beschränkt und alle möglichen Events sind ebenfalls ausgefallen. So besinnt sich der Mensch wieder mehr auf die Natur und das drumherum. Es sind noch nie so viele Menschen einfach mal im Wald spazieren gegangen. An sich eine schöne Sache, nur in meinem Wald möchte ich sie nicht haben. Da bin ich lieber allein.
      Aber Heidelberg muss man mal besucht haben, sehr charmante Stadt. Ok, ich habe fast 40 Jahre gebraucht, bis ich einmal in unserer Hauptstadt war. Das ist natürlich viel peinlicher. Doch was macht man denn in Sandhausen, außer Zweitliga Fußball schauen?
      Was meine Organisation betrifft, bin ich immer weiter am Optimieren. Nur darf das Optimieren und Organisieren nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Tätigkeiten selbst. 🙂 Delegieren kostet aber Geld, das kann ich mir privat nicht leisten und im Job eigentlich auch nicht. Sonst bin ich länger mit Fehlersuche beschäftigt, als wenn ich es gleich selbst erledigt hätte. Zumindest habe ich manchmal das Gefühl.
      Du wirst lachen, über ein eBook habe ich tatsächlich schon nachgedacht. Mir sogar schon zum Inhaltsverzeichnis Gedanken gemacht. Aber es muss nicht nur geschrieben sondern auch gestaltet werden. Beansprucht also wiederum Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Trotzdem habe ich den Gedanken noch nicht ganz verworfen, aber alles zu seiner Zeit. Ich will mir ja nicht unnötig Stress machen.
      Dann sage ich mal wieder TSCHÜSS und wünsche dir eine gute Zeit.
      LG Kerstin

  13. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    mach Dir bitte kein schlechtes Gewissen wenn Du mal 3 Buchstaben weniger antwortest. Ich weiß um Deinen vollen Terminkalender und das Du weiß Gott nicht massiv Zeit übrig hast um meinen zuweilen “Ausschweifungen” zu antworten. Denn dazu neige ich manchmal bei Dingen welche mir sehr gefallen und schreibe dann öfter viel und auch hin und wieder wenig Rationales. 🙁 Dann darfst Du mir das auch gern an den Kopf werfen und mich wieder erden. Ich bin halt Fußballfan und neige dazu einerseits positiv “abzuheben”, komme aber auch mit Niederschlägen klar. Wenn vielleicht nicht sofort, aber in der Reflexion recht bald.
    Das mit Deiner Mannschaft ist natürlich weniger schön und das du ratlos bist (warst ?) spricht für sich. Ich habe den Spielbericht auf fussball.de gelesen. Du hast 2 x recht früh gewechselt und dann selbst ab der Halbzeit mitgewirkt. Wahrscheinlich war es das frühe Tor das dem Gegner in die Karten spielte und am Ende wurde es dann bitter mit 2 Toren nach Minute 80. Wobei ja eine Spielerin ja gleich 3 x gegen Euch traf. Ich kann jetzt aus der Ferne nicht beurteilen ob die Gegner einfach leistungsmäßig eine ganz Klasse besser sind oder ob es deine Mädels aus welchen Gründen auch immer nicht abrufen können was in Ihnen steckt. Dazu müsste man Euch mal spielen sehen. Ich habe bisher nur mal aushilfsweise, weil der Trainer verhindert war, eine Jugendmannschaft in wenigen Spielen gecoacht. Geholfen hat den Kindern damals das ich jeden Einzelnen auf seine Stärken angesprochen habe. Auch war es zuweilen nur ein Positionstausch weil sich manche den auf dem Spielfeld besser fühlten oder ein erstmal ein “die Null muss halten”-System um den Kindern Selbstvertrauen einzuimpfen und ihren Kampfgeist zu erhöhen. Aber meine Laien-Meinung wird Dir kaum weiterhelfen, vielleicht müsst ihr nur mal irgendwie in Führung gehen und dann wächst die Mannschaft vielleicht wieder über sich hinaus. Aber ich schweife dann schon wieder aus….
    Mit Sandhausen und Zweitligafußball hast du natürlich recht, dort erreichte mein Verein seinen ersten Sieg in der 2.Liga und ich war dabei im “Stadion” 🙂 🙂 Was soll man da auch sonst ? Heidelberg werde ich versuchen mal im November aufzusuchen da ich da noch eigentlich anders verplante Urlaubstage zur Verfügung habe .
    Das Du Spezialistin im Optimieren bist zeigen ja Deine diversen Blogbeiträge und Du würdest wahrscheinlich im Qualitätsmanagement extrem gute Ergebnisse vorweisen können 😉 (Oder machst Du das zufällig gar in deiner beruflichen Tätigkeit ???) Ich für meinen Teil halte es gern auch so, dass ich was ich kann auch lieber selbst erledige, aber beruflich manchmal auch anderen vor Ort überlasse, Lösungen zu finden. Das Ganze ist nicht immer optimal, aber manchmal sind manche Lösungen so gut, dass ich da selbst nicht unbedingt drauf gekommen wäre. Ich denke wenn man den Leuten das Vertrauen schenkt und auch Kompetenz gibt selbst Entscheidungen zu treffen und ihren Kopf kreativ benutzen zu dürfen sind die Ergebnisse oftmals ansehnlich. Kommt natürlich auch auf die Mitmenschen drauf an. Aber wie gesagt, ich weiß nicht welche Aufgaben Du beruflich hast und was sich überhaupt delegieren lässt. Ich werde Dir auch nicht raten wöchentlich Geld für eine Putzhilfe auszugeben, das vermeide ich ebenso.
    Ich hatte jetzt nicht unbedingt an ein ebook sondern ein klassisches Buch gedacht, aber Deine Idee ist besser, da preiswerter herzustellen, leichter zu verbreiten und du brauchst keinen Verlag. Andererseits ist ein klassisches Buch vielleicht als Geschenk besser geeignet. Aber das ist ja eh erst mal Zukunftsmusik….
    Zum guten Schluss für heute noch drei Dinge:
    1. Glückwunsch an deinen Lieblingsverein zum Quadruple. Das ausgerechnet Martinez in seinem wohl letztem Einsatz das Siegtor erzielte war schon irgendwie ne Geschichte die nur der Fußball schreibt
    2. Alles Gute beim Wiederaufrichten des Teams und vielleicht tut Euch die spielfreie Woche ganz gut um wieder den Kopf frei zu bekommen für das nächste Spiel
    3. Und Dir natürlich einen schönen Restsonntag 😉 , einen guten Wochenstart und erholsame Ruhe im Wald
    LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallo Arpi,
      genau, man muss es mal so sehen. Du schreibst hier quasi “nur” einen Kommentar und ich antworte und blogge und recherchiere, bilde mich weiter… 😉 Spaß beiseite, ich jedenfalls freue mich immer über deine ausschweifenden Kommentare.
      Über Fußball könnte ich Bände füllen, wobei ich im Fernsehen nicht mehr ganz so viele Spiele anschaue wie früher. Das ist auch gut so, denn eigentlich kannst du ja von Montag bis Sonntag Fußball schauen: Bundesliga, 2. Bundesliga, Premier League, Pokal, Champions League, irgendwo läuft immer Fußball. Selbst das Gelaber im Doppelpass ist immer das selbe und langweilt mich momentan. Selber auf dem Platz zu stehen, ist sowieso immer noch das beste.
      Am Wochenende heißt es neues Spiel, neues Glück. Die Mädels haben gut trainiert. Vielleicht springt wenigstens ein Tor raus. Aber immerhin haben unsere A-Juniorinnen gewonnen, die bei uns mittrainieren. Einen ganz so miserablen Job als Trainer mache ich wohl doch nicht. Die Laufwege sind halt das Problem. Sie machen intuitiv generell das falsche.
      Was ist denn “dein Verein”? Hast du mir das schon verraten? Meiner hat mich am Sonntag etwas enttäuscht. Hatte wohl vergessen, wie es sich anfühlt, wenn Bayern verliert bzw. man hatte das Gefühl, sowas kann gar nicht passieren. Solangsam habe ich es wohl verdaut oder eher verdrängt…?
      Im Qualitätsmanagement bin ich nicht, aber ich möchte trotzdem natürlich qualitativ hochwertige Arbeit abliefern. Ich mache Wärmeversorgungskonzepte für Städte und Quartiere inklusive Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und bin zudem spezialisiert auf hydraulische Netzberechnungen, also wie sich Druck- und Strömungsverhältnisse in Gas und Wassernetzen darstellen. Ich würde behaupten, dass mache ich nicht so schlecht. Hab schließlich auch hohe Ansprüche an mich und meine Kollegen. Leider vertraue ich eigentlich nur mir so richtig, obwohl ich natürlich selbst schon den ein oder anderen Bock geschossen habe. Nur wenn man keinem vertraut, muss man die ganze Arbeit eben selbst erledigen. Bei zu viel Vertrauen und zu wenig Kontrolle bin ich leider schon zu oft auf die Nase gefallen.
      Das war’s dann auch schon wieder für heute. Es ist nicht viel spektakuläres passiert diese Woche. Vielleicht gibt es demnächst wieder mehr zu berichten.
      Liebe Grüße und eine gute Zeit!
      Kerstin

  14. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,
    am Anfang meines Wortes zum Sonntag 😉 die schon fast obligatorisch gewordenen Glückwünsche zu Titel Nr. 5 für Hansis Jungs. Ob das Ganze jetzt so erfolgreich weiter geht wird man sehen, ich hatte schon den Eindruck die Jungs kriechen aufgrund der kurzen Vorbereitung und der langen Vorsaison momentan arg auf dem Zahnfleisch und die Personaldecke ist dünn. Daher könnten weitere Negativerlebnisse wie in Sinsheim durchaus passieren bis Weihnachten…
    Du hast mich gefragt welches mein Verein wäre….im Jahr als Maier, Beckenbauer, Breitner und Co. das erste Mal den Landesmeister-Cup gewannen, gewann auch mein Verein den Europacup. Damals war ich noch nicht auf der Welt. 2000/01 hat dann “mein” Verein “deinem” Verein früh in der Saison letztendlich das Triple versaut und aus dem Pokal geworfen. An besagtem Abend war ich im Stadion, also trage ich dann wohl auch eine Mini-Mitschuld ;). Na erraten ? 😉 Auch ich könnte ganze Bände über Fußball schreiben, nur habe ich meinen TV-Konsum auch eher runter gefahren und schaue mir fast nur noch die Ligabegegnungen meines Vereines und die Pokalspiele Deines Vereins an, Sportschau in kleinen Teilen und Fußballtalks gar nicht mehr. Jetzt am Einheitstag kann ich das erste Mal seit Anfang März wieder ein Spiel meines Vereins live im Stadion sehen. Da ist die Vorfreude natürlich groß, auch wenn das Ganze durch Corona natürlich etwas anders wird als zuvor. Für Deine Mädels drücke ich natürlich die Daumen das es aufwärts geht. Wenn die fußballerischen Grundlagen passen und die Physis auch da ist hast Du doch erst mal eine Basis auf der du aufbauen kannst. Laufwege kann man lernen und Passwege zustellen ebenso. Irgendwann ist das auch intuitiv drin. Wenn es auch vielleicht etwas dauert, aber Du stehst ja auch erst am Saisonanfang und die Saison dauert noch ein paar Tage.
    Deine Jobbeschreibung klingt sehr interessant, was die Netzplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnung für Kommunen und Bauträger betrifft. Ich stehe in meinem Job quasi auf der anderen Seite, da ich als Elektroingenieur u.a. Bauherrenvertreter für Bund und Land bin, alle Leistungsphasen nach HOAI abdecke und natürlich auch oft in elektrischen Zuarbeiten für Nahwärmenetze, Wärmeerzeuger oder Übergabestationen eingebunden bin. In meinem Job ist es unerlässlich, Partner aus der Wirtschaft zu beauftragen die Planung und Bauüberwachung der größeren Anlagen durchzuführen, denn die eigenen zeitlichen Kapazitäten als Einzelkämpfer in meinem betreuten Landkreis erlauben allenfalls Planungen bis mittlerer Größenordnung. Von daher muss ich zwangsläufig meinen beauftragten Partnern vertrauen, aber auch mal einkalkulieren dass es zu Fehlern kommt, was normal ist, denn letztendlich ist Bauen immer Erstellen eines Prototyps und da geht in den seltensten Fällen alles glatt. Was nicht bedeutet, das ich nicht auch Versuche die Arbeit in hoher Qualität abzuliefern und Fehler zu vermeiden und das auch einfordere von den Partnern. Daher finde ich es schade, das du mehr oder weniger nicht die Unterstützung in Deinem Unternehmen findest, welche Dich entlasten kann. Ob das jetzt an mangelnder Erfahrung, Qualifikation, Fortbildung, Engagement oder Detailvergessenheit Deiner KollegenInnen liegt steht mir als Außenstehender nicht zu zu beurteilen, aber wie gesagt, schade ist es trotzdem. Die Kunst besteht wahrscheinlich im Job darin zu erkennen, was lässt sich delegieren ohne das man mehr Zeit in Nacharbeit investiert als wenn man es selbst macht, wer ist in der Lage das so auszuführen und was sollte man unbedingt selbst in die Hand nehmen. Es ist denke ich in niemandem Interesse wenn Du völlig durch deinen Job ausbrennst, allen guten Recherchen und Empfehlungen von LIWOBA zum Trotz. Das Du Deine Arbeit mit größtmöglichem Anspruch an Dich selbst ausführst gehe ich von aus, denn wie gesagt, das machst Du ja in dieser Akribie in Deinem Blog auch. Das Du dann jedoch noch den ein oder anderen selbst zu verantwortenden GAU erwähnst macht Dich sehr sympathisch, aber auch das spiegelt sich ja in den Beiträgen Deines Blogs wieder.
    KerstinB, ich wünsche Dir einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Arbeits- UND LEBENswoche. Und sollte es mal suboptimal laufen, am Ende wird jedes Bauprojekt irgendwann mal fertig, selbst der BER 😉
    Liebe Grüße
    Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallihallo!
      Endlich komme ich auch dazu, dir zu antworten. Habe schon ein echt schlechtes Gewissen. Aber zur Zeit ist bei mir der Wurm drin. Was ich anpacke geht schief, deshalb bin ich etwas gefrustet. Schließlich hatte ich Samstagnacht an meinem Geburtstag auch noch eine Autopanne. Beim Kollege sagt, das ist Karma. Dann kann ich mir ja jetzt vorstellen, was für ein schlechter Mensch ich sein muss 😉
      Ich glaube, dein Fußballrätsel habe ich entschlüsselt: Magdeburg, oder? Interessant! Ist das deine ursprüngliche Heimat oder wie kommt man dazu?
      Finde das ja witzig, dass wir grob gesagt in der gleichen beruflichen Branche tätig sind, obwohl ich ja mittlerweile auch gerne etwas kreativeres machen würde. Aber delegieren scheint wohl wirklich nichts für mich zu sein, entweder bin ich schlecht im erklären oder… will gar nicht länger drüber nachdenken 🙂
      Fortsetzung folgt unter deinem nächsten Kommentar…

  15. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,

    schade das die Resultate Deiner Mannschaft derzeit weiterhin nicht so erbaulich sind. Hoffe Du bist nicht zu verzweifelt deswegen und kannst Deine Mannschaft trotzdem noch motivieren den Hebel mal umzulegen. Zumindest habt ihr in 4 Spielen 2x das Tor getroffen und damit einen Treffer mehr erzielt als mein Verein bei gleicher Spieleanzahl, der grad ebenfalls das Tabellenende “ziert”. Das nicht als Trost, nur zur Einordnung das es anderswo auch suboptimal läuft. Ansonsten ist es recht ruhig um Deine Blog-Aktivität geworden. Kein Beitrag in den letzten Wochen…Das verwundert dann doch und man macht sich Gedanken ob in Zeiten wie diesen gesundheitlich alles okay ist bei Dir, was ich stark hoffe. Somit bleibt mir heute Dir diesbezüglich nur das Beste zu wünschen verbindend mit der Hoffnung demnächst wieder was von Dir zu lesen. Hab egal was Dich grade beschäftigt einen angenehmen Sonntag und komm gut in die neue Woche. LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Zum Bloggen komme ich gerade auch nicht so wirklich. Immerhin hat sich aber gestalterisch etwas getan. Aufgefallen? Außerdem mache ich gerade einen Workshop, durch den ich hoffe, wieder ein Stückchen vorwärts zu kommen und mich neu auszurichten. Neue Motivation holen, obwohl es eigentlich eher an der Zeit fehlt. Zu viele Projekte: Geldanlagen bei der Bank abwickeln, Photovoltaik beauftragen, Auto zum 4. Mal innerhalb von 4 Wochen in die Werkstatt schaffen. Vielleicht sind jetzt bald alle Teile erneuert. Oh je, bin gerade schon wieder in Rage wegen dem Auto. Morgen muss ich dann auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und um 5 Uhr aufstehen, damit ich um 7 Uhr bei der Arbeit bin 🙁 Wenn man auf dem Dorf lebt, geht ohne Auto leider gar nix.
      Tja und meine Mädels sind zwar engagiert, aber es reicht einfach noch nicht. Das macht mir auch zu schaffen. Liegt es an der Qualität der Mannschaft, ist es meine Schuld… keine Ahnung.
      Gesundheitlich habe ich leider auch immer wieder Rückschläge zu verkraften. Das kam in den letzten beiden Wochen auch noch dazu. Wohl ebenfalls Karma 😉 Nein, sowas darf ich mir gar nicht einreden, sonst bin ich ja nur noch depressiv.
      Mal schauen, was die neue Woche bringt. Ich hoffe, viel Gutes für dich und vielleicht auch etwas Gutes für mich.
      LG Kerstin

  16. Arpi sagt:

    Hallo Kerstin,

    zu aller erst ist es schön von Dir zu lesen. Wo Du manchmal die Zeit hernimmst Beruf, Sport, Haus und Blogaktivität zu steuern und dann noch Neues wie eine Photovoltaik-Anlage und einen Workshop anzugehen ist schon bewundernswert. Noch dazu wenn Dich die Gesundheit ein wenig und Dein Wagen ganz gewaltig hängen lässt. Letzteres geht mir grad ebenso, Mitte der Woche darf er auch in die Werkstatt und ich stehe grad vor dem gleichen Problem wie du von meiner Stadt die eigentlich ein Dorf ist zur Arbeit zu kommen, denn die ÖPNV-Anbindung existiert hier nur in Teilen. Der Rest Moped …bei der Jahreszeit eher suboptimal. Daher bin ich froh das ich wenigstens einen Wochentag Home Office nutzen kann. Vielleicht ja tageweise auch eine Lösung für Dich ? Netz- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen sowie Versorgungskonzepte einfach daheim ausarbeiten wenn der Wagen im OP ist ? Besprechungen lassen sich ja heutzutage passabel online durchführen. Klar, beim Fußballtraining funktioniert das natürlich nicht, aber sonst …? Das Du eine schlechte Trainerin bist ….hmmmm….red Dir nicht sowas ein. Solange noch kein “KerstinB raus ” an die Unkleidekabine gesprayt wurde mach Dir keine Sorgen 😉 😉 Klar ist es bedrückend wenn die Resultate nicht passen und das dann zu den Dingen die suboptimal laufen noch dazu kommt, aber solche Phasen gibts leider immer mal wieder im Leben. Herr Mark Forster hat das mal ganz gut in einem seiner Hits geschrieben: “Egal was kommt es wird gut sowieso, immer geht ne neue Tür auf irgendwo, und Wenn’s grad nicht so läuft wie gewohnt, egal es wird gut sowieso”. Im Türen finden und öffnen bist Du doch Meisterin….;) Nur mal so…..das Auto ist demnächst fahrbereit oder es gibt ein anderes, die Mädels werden irgendwann Teilerfolge erzielen oder es gibt die Winterpause, die Banktermine sind die Tage durch und deine PV-Anlage produziert dann auch in Kürze Energie. Der Workshop bringt Dir Ideen und der Blog kommt im Design dahin wo Du ihn haben willst. Und wenn die letzte Woche wirklich ein Tiefpunkt gewesen sein sollte bestehen ja gute Chancen das es aufwärts geht. In diesem Sinne hab eine schöne Woche und wünsch mir das Gleiche 😉 LG Arpi

    PS: Das Positive an der ÖPNV-Fahrt im Bummelzug ist, dass ich Dir währenddessen dies schreiben konnte, die Reisezeit wie im Flug verging und die Woche somit sehr angenehm startet

    • KerstinB sagt:

      Hello again,
      war gerade im englischen Schreib-Flow 😉
      Tja, welche Wahl habe ich denn? Es gibt so viele Dinge, die einfach getan werden müssen und dann gibt es eben Dinge, die ich unbedingt tun will (Fußball und mein Blog). Das summiert sich dann halt. Aber es ist schon OK, nur manche Wochen sind brutal. Dafür kommt jetzt bald wieder eine neue Woche, die hoffentlich besser läuft.
      Das Auto ist erstmal wieder da und läuft noch. Hoffentlich noch so lange, bis ich eine Lösung habe: Firmenwagen oder eines kaufen. Unglaublich wie abhängig man von seinem Gefährt ist. Aber ich liebe Autos nun mal und wollte, selbst wenn ich könnte, nicht darauf verzichten.
      Home Office ist ja so gar nicht mein Ding, das habe ich auch schon ausprobiert. Aber ich muss unter Leute, zu Hause versauere ich. Außerdem brauch ich immer genau die Unterlagen, die gerade im Büro liegen 🙂
      Ich glaube ja nicht wirklich, dass ich eine schlechte Trainerin bin. Man muss immer die Gesamtumstände sehen. Heute pfeifen wir z. B. aus dem letzten Loch, alle krank und dann wurde noch versäumt, rechtzeitig die Gastspielgenehmigung für eine Spielerin zu beantragen. Da hätten wir’s wieder, wenn man nicht alles selbst macht…
      Der Workshop war das einzig positive der vergangenen Woche. Das hat mir Spaß gemacht, ich habe Input von anderen bekommen und gehe den Blog jetzt hoffentlich etwas strukturierter an. Außerdem habe ich jetzt einen Blogging-Buddy zum austauschen, was mich sicherlich auch weiter bringt.
      Jetzt muss ich noch meine Ansprache für das Spiel vorbereiten und die Tasche packen.
      Bis bald und liebe Grüße!

  17. Arpi sagt:

    Salve Kerstin,
    besagte Ansprache war wenn man es mal positiv sieht zumindest so gut das es lt. fussball.de Eure knappste Niederlage und am Ende sogar noch ein Tor erzielt wurde. Aber warum bist Du schon nach einer Viertelstunde vom Rasen ? Hoffe keine größere Verletzung. Das ihr momentan krankheitsbedingt arg gehandicapt seid kann ich nachvollziehen, war auch mit Erkältung die halbe Woche daheim. Mein Auto ist nach einer Woche Stillstand und Werkstatt inzwischen auch wieder fahrbereit wobei ich dem Ganzen noch nicht ganz traue. Werde mir wohl leider auch ein anderes Fahrzeug zulegen müssen, obwohl ich die “alte Möhre” ganz gern fahre. Da meine Wohnsituation auf dem Land Deiner ähnelt weiß ich das wir beide auf einen motorisierten Untersatz niemals verzichten können und auch wollen, denn letztendlich ist es ein Stück Freiheit sich halbwegs komfortabel, witterungsunabhängig und selbstbestimmt an Orte bewegen zu können, die man per Muskelkraft eben nicht so einfach und schnell erreicht.
    Insgesamt also bei mir auch eher eine Woche zum Vergessen, da Freunde aus Berlin Ihren Besuch absagen mussten und auch der geplante Besuch in der nächsten Woche wohl wegen Krankheit ebenfalls daheim bleibt. Einzig meine Farben haben dank dem Mut des Trainers am Freitag mit der wohl besten Leistung seit fast einem Jahr den ersten Saisonsieg errungen und die Abstiegsränge verlassen. Kleiner Lichtblick zum Wochenende , immerhin.
    Ich kann Dich absolut verstehen das Du lieber unter Menschen arbeitest und Feedback bekommst und geben kannst als im Arbeitszimmer daheim zu sitzen. Habe ich während des Corona-Lockdowns gemerkt und war froh über jeden Tag den ich ins Büro fahren durfte. Nur mag ich eben auch meinen wöchentlichen Mittwoch daheim, ich kann z.B. in Ruhe Ausschreibungen verfassen, im AutoCAD arbeiten, Kosten kalkulieren oder auch Rechnungen bearbeiten ohne das jemand mit einem Anliegen ins Zimmer kommt und der ganze Tag ist ganz angenehm ohne Meetings und Besprechungen die einen aus dem aktuellen Projekt rausbringen. Die eigenen Kollegen rufen meist nur an wenn es wichtig zu sein scheint. Die ganzen Unterlagen, die ich brauche, sind ja in der Regel digital abgelegt und den Rest kann ich mitnehmen am Abend zuvor. Ich kann mir ehrlich gesagt NICHT vorstellen, dass ein Muster an Organisation und Zeitmanagement wie Du das nicht zu Deinen eigenen Ansprüchen und Erfordernissen hin bekommen solltest 😉
    Das Dir Dein Workshop positive Energie, Erkenntnisse und dauerhafte Hilfe bringt hat doch die Zeit allemal gelohnt. Ob Du da jetzt an der Struktur so viel ändern musst seh ich persönlich jetzt nicht sooo vordringlich. Aber der Blog ist letztendlich “Dein Kind” und Du weißt am besten wie man es schaukeln muss.
    Bleib gesund und komm gut in die neue Woche
    LG Arpi

    • KerstinB sagt:

      Hallihallo,
      ich führe mal die Tradition weiter, indem ich dir mal wieder sonntags antworte. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, werden unsere Niederlagen immer knapper und dieses Mal spielt der Schiedsrichter eine ganz entscheidende Rolle. Beim Gegner erkennt er das Handspiel im Strafraum nicht und auf der anderen Seite gibt er dann den herausgeschundenen Elfer. Schade, dass ein Spiel so entschieden wird und sich meine Mädels für ihre Leistung nicht belohnen durften. Was mich betrifft, stimmt das gar nicht, was die Schiedsrichter bei fussball.de eintragen. Auch dieses Wochenende wieder nicht. Die legen da keinen Wert drauf. Ich bin jedenfalls nicht verletzt und habe auch deutlich länger gespielt, auch wenn ich bei weitem nicht an die Leistung vor meiner Verletzung anknüpfen kann, was mich wurmt.
      Ich bin glücklicherweise bisher von Erkältung und Krankheit verschont geblieben. Ich will’s aber nicht beschreien.
      Mein Auto fährt auch wieder. Hoffentlich so lange bis ich einen Ersatz habe. Aber dafür müsste ich erstmal zur Entscheidung kommen: Firmenwagen ja oder nein!?
      Ich habe gefühlt zur Zeit irgendwie nur Wochen zum vergessen. Bin grad mal wieder mit nix so richtig zufrieden. Hoffe, das gibt sich bald wieder. Wenn jetzt aber wieder die Corona-Beschränkungen verschärft werden, krieg ich komplett die Krise: ohne Fußball, kein Skifahren, zu Hause alleine rumsitzen… da kommt man schon wieder ins Grübeln.
      Ich war wenigstens wieder produktiv für meinen Blog. Ein Artikel mit über 2000 Wörtern ist fertig. Ich möchte zuerst aber ein neues Newsletter-Programm installieren, bevor ich etwas veröffentliche. TJa, und da klemmt’s gerade. Das ist nicht so einfach wie gedacht. Hatte gehofft, ich schaffe das an einem Tag. Außerdem habe ich mich mit einem Plugin auseinandergesetzt, das automatisch Inhaltsverzeichnisse erzeugt. Wenigstens das hat geklappt, aber auch wahnsinnig viel Zeit gefressen. So gibt’s halt immer wieder neue Herausforderungen und es wird nicht langweilig 🙂
      VlG Kerstin

  18. Arpi sagt:

    Hallihallo Kerstin,
    erst mal ist es schön von Dir zu lesen und zu lesen das es Dir körperlich gut geht und Du nicht verletzt bist 🙂 Ich schreib Dir nur kurz was zum Thema Fahrzeug in meiner Mittagspause, der Rest folgt im Lauf der Woche:
    Mit dem Firmenfahrzeug solltest Du vielleicht einfach kurz rechnen was dafür und dagegen spricht, in Zahlen und im Drumherum. Du fährst 5 x die Woche zur Arbeit und 3 x die Woche zum Training/Spiel. Macht wenigstens 400 km ca. in der Woche, bei 50 Wochen 20000 km in Jahr. Nehmen wir 8 Liter Verbrauch auf 100 km sind das 1600 Liter Verbrauch und ca. 1900 Euro Kosten. Dazu Versicherung und Steuern, TÜV und ADAC sind wenigstens 2500 Euro Kosten im Jahr ohne Werkstatt und Reifenwechsel sowie Geld was Du für ein Folgefahrzeug zurück legen musst. Wenn Du einen Firmenwagen bekommst als Hybrid zahlst du 0,5 Prozent vom Listenpreis monatlich als geldwerter Vorteil der zu versteuern ist. Kostet der Wagen 50.000 Euro Listenpreis hast du monatlich 250 Euro zu versteuern+Sozialabgaben, bei Dir im Spitzensteuersatz vielleicht 200 Euro monatlich. Dann kommst Du auch auf ungefähr die gleichen monatlichen Kosten aber musst dir um Tanken, Werkstatt, Folgewagen keine Gedanken mehr machen und fährst ein fast neues Auto. Und kannst mal eben auf Firmenkosten in die Alpen zum Skifahren düsen oder nach Mailand wenn man Zlatan wieder live arbeiten sehen darf ;). Und Du musst Dir keine Gedanken mehr machen wie lange der Wagen durchhält. Wenn du offiziell noch Home Office machen darfst musst Du beim Finanzamt auch nicht den Weg zur Arbeit mit 0,03 Prozent pro km zusätzlich versteuern und könntest stattdessen dein Arbeiszimmer steuerlich ansetzen. Fahren kannst du ja trotzdem zur Arbeit. Es spricht aus meiner Sicht also extrem viel dafür sich für einen Firmenwagen zu entscheiden. Und wenn es einfach nur der Fakt ist das Du den Kopf frei hast für andere Sachen und Du immer die persönliche Freiheit hast aus Deinem Dorf ohne ÖPNV raus zu kommen. LG Arpi

  1. 12. September 2020

    […] man die Dinge notieren, die man lassen möchte. Ich schiele dabei mal auf meine Liste mit den Zeitfressern. […]

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